Am 17. August 2022 um 14.00 Uhr in Seddin

Das Königsgrab von Seddin und die Ruhner Berge

von Marita

Neben seiner Arbeit auf der Streuobstwiese und im Mehrfunktionshaus kann unser Verein ein ganz spezielles Thema, die Bronzezeit in unserer Region, anbieten. Unserem Mitglied Jürgen Piwowar verdanken wir es, dass bereits mehrere Exkursionen zu den Ruhner Bergen und zum Königsgrab Seddin stattfanden. Für geschichtsinteressierte Menschen sind diese interessanten Führungen jeweils ein ganz besonderer Leckerbissen. Die Teilnehmer kommen aus der Umgebung von Parchim und aus der Prignitz.

 

Am 17. August 2022 um 14.00 Uhr trafen sich die Interessenten zur 2. Veranstaltung Das Königsgrab von Seddin und die Ruhner Berge.

Wegen der schwülen Tropenhitze blieben wegen gesundheitlicher Bedenken zahlreiche Teilnehmer der ersten Veranstaltung im Pfarrhaus in Ziegendorf doch lieber zu Hause. Die anwesenden Teilnehmer fanden die Ausführungen von Herrn Jürgen Piwowar aus Putlitz, ehemaliger Lehrer, und Mitglied im “Verein Neues Landleben e.V. Ziegendorf”, der fast alle Ausgrabungen am Königsgrab der letzten 20 Jahre vor Ort miterlebt hatte, äußerst spannend und aufschlussreich.

Der Referent erklärte den Aufbau des Grabhügels in Schichtenbauweise mit abwechselnden Lagen von Steinen und lehmiger Erde, wies auf die bewusst versteckte und deshalb außerhalb der Mitte des Hügels errichtete Grabkammer hin und kam schließlich über die Mythologie auf den griechischen Dichter Homer, in dessen Mythen seiner Odyssee einige Orte und Begebenheiten durchaus auf reale Gegebenheiten des Nordens, rund um die Ostsee, zutreffen könnten. Er stellte die Frage: War Homer ein Zeitgenosse der Bewohner der ausgehenden Bronzezeit des Nordens, als auch die zahlreichen Grabhügel bei Seddin errichtet worden waren? Kam Homer aus dem Norden? Ein italienischer Physiker, Felice Vinci, hat nämlich alle im Mythos genannten Orte und Ereignisse in seinem Buch “Homer an der Ostsee”, die an und um die griechischen und benachbarten Küsten bisher verortet wurden, auch an den Küsten Dänemarks, Norwegens, Schwedens und Finnlands in einer verblüffenden sprachlichen Ähnlichkeit entdeckt.

Die zuständigen Archäologen Brandenburgs redeten in einer im Bereich des Grabhügels installierten Audiovision von einem “homerischen Begräbnis”. Offensichtlich ist auch von dieser Seite eine Verbindung zu Homer entdeckt worden.

Über die Grubenreihe etwa 50 Meter nördlich des Grabhügels, deren Lage eine ost-westliche Richtung beschreibt, und die offensichtlich aus einer Zeit vor der Errichtung des Königsgrabes stammt, gab und gibt es zahlreiche Mutmaßungen. Niemand kann mit Sicherheit belegen, was die etwa 150 Gruben auf einer Gesamtlänge von etwa 290 Meter bedeuteten. Die meisten Forscher favorisieren die Idee, dass sich dort Kochgruben befanden, die über lange Zeiträume bei immer wiederkehrenden Ritualen benutzt wurden.

Herr Piwowar brachte die Anzahl der geborgenen Steine einer besonderen Grabung von sieben auffällig positionierten Gruben mit der in der Bronzezeit ermittelten Dauer in Tagen oder Nächten eines wiederkehrenden Mondrhythmus in Bezug zu einer damals schon lange bekannten Dauer des 365 Tage dauernden Sonnenjahres-Kreislaufs in Verbindung, zumal auf der baugleichen Graburne von Seddin und Herzberg bei Neuruppin, Sonnen- und Mondkalendarien, wie auf den vier Goldhüten aus jener Zeit dargestellt worden sein könnten. Der “Berliner Goldhut” auf der Museumsinsel ist diesbezüglich weltberühmt. Insgesamt deutete er die unterschiedlichen Mengen und Größen der deponierten Steine in den etwa 15 bisher untersuchten Gruben als die “Schrift des Nordens”, mit denen genau, wie mit den ältesten sumerischen Keilschriftexten und altägyptischen Hieroglyphen, herrschaftliche Interessen, wie die Mengen der Anzahl der Bewohner, ihres Viehbesitzes, jegliche Abgaben und eben auch Himmelsereignisse gezählt wurden, ohne dass eine mathematische Zahlenreihe jener Zeit bisher nirgends auf der Welt nachgewiesen wurde. Unsere Vorfahren waren offensichtlich Wissenschaftler.

Verein Neues Landleben e.V.

 

 

Ein wunderschöner Vormittag in unberührter Natur

Exkursion ins Naturschutzgebiet Darzer Moor am 12. Juli 2022

Dank der Verbindung zur Ortsgruppe Parchim des BUND war es möglich, eine Wanderung durch das Darzer Moor für die Mitglieder und naturbegeisterte Freunde des Vereins zu organisieren. Der Naturschutzbeauftragte, Herr Bernd-Udo Heckendorf aus Parchim, führte die Gruppe ca. zweieinhalb Stunden durch das Moor. Er erklärte die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Naturschutzgebietes, so dass dieser Tag für alle Teilnehmer zu einem ganz besonderen und sehr schönen Erlebnis wurde.
Eine Wiederholung der Wanderung in der goldenen Herbstzeit ist geplant.

 

Wir laden herzlich ein zur Einweihung des Pavillons auf der Streuobstwiese in Ziegendorf

Einweihungsfest am 2.Oktober 2021, 14 Uhr

Unser Programm:

- 14.00 Uhr Begrüßung, Vorstellung des Pavillons und Rundgang auf der Streuobstwiese

- 14.45 Uhr Qi Gong mit Lea Brenncke

- 15.00 Uhr- ca. 15.40 Uhr Konzert des Saxophon- Quartetts "4-Zylinder" aus Lüneburg

- 16.30 Uhr: Kata- Vorführung von Lea Brenncke

 

dem Saxophonkonzert halten wir Kaffee, Kuchen, Grillwürste und Getränke für unsere Gäste bereit.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Verein Neues Landleben e.V.

Spendenaufruf für einen Wasseranschluss auf der Streuobstwiese in Ziegendorf

 

                                              

am 1. Dezember 2020 geht der Verein Neues Landleben e.V. Ziegendorf mit einem Crowdfunding-Projekt, das von der WEMAG unterstützt wird, an den Start. Mit dieser Aktion möchte er Spenden für einen Wasseranschluss auf der Streuobstwiese einwerben. Für die Pflege und Bewirtschaftung der Streuobstwiese wird dringend Wasser benötigt, in erster Linie für Neuanpflanzungen und junge Bäume und Sträucher. Die große Streuobstwiese in Ziegendorf mit ihren 100 Obstbäumen und vielen nützlichen Sträuchern hat leider keinen Brunnen.  Wir bitten Sie sehr, unser Projekt mit einer Spende zu unterstützen.

 

Hier der Link zum Projekt: https://www.wemag-crowd.de/  streuobstwiese-ziegendorf

Die WEMAG stellt an jedem Monatsbeginn einen Fördertopf mit 500 Euro für alle laufenden Projekte bereit. Für jede Spende ab 10 Euro gibt es aus diesem Fördertopf noch einmal 10 Euro dazu. Damit wir möglichst von diesem Angebot profitieren können, ist es sinnvoll, gleich am Monatsanfang zu spenden.


Mit Ihrer Spende helfen Sie, die bunte Vielfalt in unserer Natur für unsere Kinder und Enkel zu erhalten!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Beryldine Weigelt und Marita Rossow
Verein Neues Landleben e.V. aus Ziegendorf

 

Ein Konzept zur Zukunftsfähigkeit der Gemeinde und Umnutzung des historischen Schulgebäudes in Ziegendorf – erarbeitet von der Architekturstudentin Lisa Biebow

Die alte Schule als neue Dorfmitte Ziegendorfs


Der fortschreitende Verfall der alten Schule in Ziegendorf, des heutigen Gemeindehauses, wird von vielen Bürgern mit Sorge wahrgenommen. Noch ist es möglich, Gemeinderatssitzungen mit geringer Bürgerbeteiligung in einem ehemaligen Klassenraum durchzuführen. Für Einwohnerversammlungen und andere größere Veranstaltungen ist jedoch kein Platz vorhanden. Dabei kann sich die Gemeinde über einen Zuwachs an jungen Familien und Kindern freuen. Es wird wieder lebendiger und bunter in unserem Dorf und wer in die Zukunft denkt, weiß, dass auch für die junge Generation geeignete Räume zur Verfügung stehen müssen.
Das alte Backsteingebäude im Ortszentrum prägt seit etwa 150 Jahren das Bild des Dorfes und sollte auch deshalb als Baudenkmal und schützenswertes Kulturgut erhalten werden. Generationen vieler Ziegendorfer Familien gingen hier zur Schule. Das Haus schreibt Geschichte, ist Identität und Heimat
.

Der Verein Neues Landleben e.V. möchte, wie viele Einwohner der Gemeinde auch, dass das Haus für die Dorfgemeinschaft erhalten bleibt. Ein Gebäude, das Versammlungsort und Begegnungsstätte sein kann, in dem Veranstaltungen – auch sportlicher Art - durchgeführt werden können und in dem Kinder und Jugendliche einen Platz nur für sich finden, ist für ein funktionierendes Dorfleben von größter Wichtigkeit.

Nun ist man dem Ziel ein ganzes Stück nähergekommen. Das dringend für das Bauvorhaben benötigte Konzept liegt vor. Ein umfassendes, solides, in die Breite und Tiefe gehendes Konzept, erstellt von der Studentin Lisa Biebow der Hochschule Wismar, Fachbereich Architektur, bildet nun die die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln. Frau Biebow widmete sich in ihrer Master-Thesis „Revitalisierung eines Dorfes – Die alte Schule als neue Dorfmitte Ziegendorfs“ der Zukunftsfähigkeit der Gemeinde und insbesondere der Umnutzung des alten Schulgebäudes. Die Präsentation der Master-Thesis fand am 17. Juli 2020 in Ziegendorf statt. Die frisch gebackene Architektin überzeugte mit ihren klugen, gut umsetzbaren, praktikablen und zukunftsorientierten Ideen die anwesenden Gemeindevertreter und Vereinsmitglieder. Berücksichtigung fanden auch die Wünsche der Einwohner der Gemeinde aus einer im Frühjahr durchgeführten schriftlichen Befragung. Im Ergebnis ihrer Arbeit schätzt Frau Biebow die Gemeinde als zukunftsfähig ein und befürwortet den Erhalt und Umbau des alten Schulgebäudes als ein für die gesamte Region sinnvolles und realisierbares Vorhaben.
Leider musste die Anzahl der Teilnehmer an diesem interessanten Vortrag wegen der immer noch gültigen Corona - Abstandsregel von 1,5 m auf wenige Personen beschränkt werden. Es wurde ein weiteres Mal deutlich, dass Ziegendorf unbedingt größere Gemeinderäumlichkeiten benötigt.
Der Kontakt zur Hochschule Wismar wurde im Frühjahr 2019 hergestellt, als Studenten mit ihrer Professorin Frau Andrea Gaube den Verein besuchten und ihn in ihr Projekt „Garten der Metropolen“ einbezogen. Die Vereinsmitglieder möchten sich an dieser Stelle sehr herzlich bei Frau Prof. Gaube und natürlich auch bei Frau Biebow für ihr weitreichendes Engagement bedanken
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M. Rossow
Neues Landleben e.V.

 

Ziegendorfer Märchenstunde

 

 

Liebe weit und nah angereisten Großeltern und/oder Eltern mit Euren Sprösslingen!

 

Die Ruhner Berge und ihr Umland haben besonders auch den Kindern Erstaunliches zu bieten. Für die Einheimischen und Feriengäste mit ihren Kindern wollen wir Ziegendorfer deshalb auch etwas ganz Besonderes anbieten, z.B. für schlechtes Wetter oder auch nur so zum Entspannen. Es haben sich ältere Damen und Herren bereit erklärt

 

Sagen und Märchen der Heimat

 

und aus fernen Ländern

 

vorzulesen oder frei zu erzählen.

 

Ab dem 2. Juli 2020 findet zunächst jeden Donnerstag

um 15.00 Uhr bis gegen 17.00 Uhr eine Märchenstunde für Euch statt.

 

Im Haus neues Landleben in Ziegendorf, Hauptstraße 31

 

Der Eintritt ist frei.

 

Natürlich findet die Veranstaltung unter Einhaltung der Corona-Vorschriften statt

 

Wenn es sich ergibt, sollen die Kinder spielerisch mit eingebunden werden. Sie dürfen zu Hause Bilder zu den gehörten Geschichten malen oder zeichnen, die dann allen vorgestellt werden.

 

Die Erwachsenen sollten die Kinder vorher darauf vorbereiten, dass man zuhören und während der Lesung nicht stören soll. Die Kinder sollen auf jeden Fall Gelegenheit bekommen, sich danach verbal einzubringen, jedes Kind.

 

 

 

Gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben

„Englisch-Café“

November – Dezember 2019

Für alle, die ihre Kenntnisse in der englischen Sprache auffrischen oder vertiefen wollten, war dieses  Kursangebot genau das Richtige. Da das Bundesprogramm "Demokratie leben" den Kurs gefördert hat, war die Teilnahme kostenlos.

 

Die zehn bis fünfzehn Teilnehmer trafen sich in 14tägigen Abständen zu den von Beryldine gewissenhaft vorbereiteten Stunden. In aufgelockerter Atmosphäre und bei Kaffee und Kuchen wurde dann zu verschiedenen Themen (fast) nur auf Englisch kommuniziert.

 

Und weil es allen wirklich großen Spaß gemacht hat, soll es ab dem 05.03.20 weitergehen. Dazu laden wir alle Interessenten herzlich ein. Ein Einsteigen in den Kurs ist jederzeit möglich.

 

 

Wir treffen uns immer jeden 2.Donnerstag von 16.30Uhr- 18.00Uhr

 

Leider hat Corona uns ausgebremst...Sobald wir mit dem Kurs wieder beginnen können, geben wir das hier bekannt.

Bleibt alle gesund!!!!

 

Anmeldung bei Frau Weigelt, Tel.: 038721/170084

 

 Projektleitung: Beryldine Weigelt

 

 

   

 

   

 

  

 

Projektbeschreibung:
Das Projekt soll Menschen aus allen Kulturkreisen und Lebensformen zusammenbringen, um sich auszutauschen und eine Verständigung für einander zu bewirken. Dadurch soll das demokratischen Zusammenleben in der strukturschwachen ländlichen Region gestärkt werden.

Durch regelmäßige aktive Anwendung der englischen Sprache können Gemeinsamkeiten entdeckt und Freundschaften geschlossen werden. Toleranz für verschiedene Lebensformen und der soziale Zusammenhalt in der Gemeinde soll motiviert und aktiviert werden.

Zudem soll es dazu dienen, die Teilnehmer zu motivieren, Englisch mit mehr Selbstverständlichkeit anzuwenden. Es kann und wird helfen, eigene Stärken und Fähigkeiten zu erweitern, um zu erkennen, dass es möglich ist, dies positiv für sich zu nutzen für die Arbeitswelt, auf Reisen und im Kommunizieren mit Menschen aus allen Ländern.

Beryldine Weigelt

 

Gefördert durch: "Demokratie leben"

 

 

 

 

jetzt wird es international in Ziegendorf

English Café

Rosen für den Friesenwall


Ziegendorf erhält Pflanzenspende von Fielmann

 

Friesenwälle sind ein altes Gestaltungs- und Grenzelement aus Norddeutschland. Die nordischen Steinwälle werden wie eine Trockensteinmauer aus rundlichen, größeren Steinen aufgeschichtet und mit einer Erdschicht gekrönt. Gebaut wurde der Friesenwall vom Verein Neues Landleben e.V. gemeinsam mit den Bürgern Ziegendorfs. Ein tolles Engagement, welches Deutschlands größter Optiker Fielmann mit einer Pflanzspende in Form von 120 Wildrosen für die Bepflanzung des Walls unterstützte.

Der Friesenwall liegt direkt an der Streuobstwiese mit alten Obstsorten und erfüllt wichtige ökologische Funktionen. Er bietet unter anderem Kleintieren wie Eidechsen einen neuen Lebensraum. Die neu gepflanzten Wildrosen (Rosa rugotida Darth), auch Böschungsrose genannt, unterstützen die Insektenvielfalt und dienen in der kalten Jahreszeit mit ihren Hagebutten Vögeln als Nahrungsquelle. Das Bauwerk ist somit eine perfekte optische und ökologische Ergänzung, fügt sich harmonisch in das Dorfbild Ziegendorfs ein.

Am Sonnabend, dem 29. Juni 2019, übergab Mandy Meyer von Fielmann in Parchim die blühende Spende an den Verein Neues Landleben e.V. und an alle fleißigen Helfer. Mandy Meyer sagt: „Wir freuen uns, das Projekt mit einer Pflanzspende zu unterstützen. Ich hoffe, dass alle Einwohner und Besucher an diesem Grün Freude haben werden. Wie in Ziegendorf engagiert sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als 1,5 Millionen Bäume und Sträucher. Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“

Die Vereinsmitglieder sagen Danke. Die Spende von Fielmann trug dazu bei, dass der Friesenwall in Ziegendorf gebaut werden konnte.